Kirchengemeinderat

 

Kirchengemeinderat 2025-31

Unser Kirchengemeinderat stellt sich vor:
Die Kirchenältesten bilden mit dem Gemeindepfarrer oder der Gemeindepfarrerin den Ältestenkreis. Die Größe des Ältestenkreises hängt davon ab, wie viele Gemeindemitglieder die Pfarrgemeinde hat. Den Vorsitz übernimmt einer der Ältesten oder der Pfarrer bzw. die Pfarrerin. Ältestenkreise sind keine geschlossene Gesellschaft. Andere haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen zu bestimmten Tagungspunkten eingeladen werden.
Der Ältestenkreis trifft sich in der Regel einmal im Monat. Er „leitet die Gemeinde und trägt Verantwortung dafür, dass der Gemeinde Gottes Wort rein und lauter gepredigt wird, die Sakramente in ihr recht verwaltet werden und der Dienst der Liebe getan wird", heißt es in der Grundordnung (§22 GO) der badischen Landeskirche.
Der Ältestenkreis berät und entscheidet über geistliche, finanzielle, rechtliche und verwaltungsmäßige Angelegenheiten. Er trägt Verantwortung für Verkündigung, Seelsorge und Diakonie in der Pfarrgemeinde.
Zu seinen Aufgaben des Kirchengemeinderates gehören Rechtsangelegenheiten, Bauvorhaben und Haushaltsfragen, also:
  • Entscheidung über Kauf und Verkauf von Gebäuden, im Rahmen der aufsichtlichen Bestimmungen
  • Beratung und Verabschiedung des Haushaltsbuches bzw. des Haushaltes
  • alle Personalfragen, die die Mitarbeitenden der Gemeinde betreffen, auch im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
  • Planung und Durchführung von Bauvorhaben
  • Mitwirkung bei der Besetzung von Pfarrstellen
Die Themen, um die es bei den Ältestensitzungen geht, sind also vielfältig: Jugendarbeit und Kirchenmusik, Diakoniestation und Kindergarten, Krankenbesuche und Gemeindefeste, Besuche bei den Neuzugezogenen und Aufnahmen in die Kirche stehen auf dem Programm. Kirchenälteste haben mit ganz konkreten Fragen zu tun: Sind wir eine einladende Gemeinde, in der auch Neuzugezogene Kontakt finden? Wie können wir als Christen in dieser Welt leben? Sind wir eine Gemeinde, die sich auch um Kinder, Jugendliche und alte Menschen kümmert? Wofür wollen wir Geld ausgeben? Geistliches und Organisatorisches lässt sich im Leben der Gemeinde nicht trennen.
Zur Gemeinde gehören die Gemeindemitglieder, der Pfarrer oder die Pfarrerin und als wichtigstes Gremium der Ältestenkreis. Die Kirchengemeinde wird repräsentiert und rechtlich vertreten durch den Kirchengemeinderat.
Insgesamt fünf Ehrenamtliche engagieren sich als Kirchenälteste in unserer Kirchengemeinde (Kirchengemeinderat ab 2026).
 
 
Am 23. und 24. Februar 2023 war der Kirchengemeinderat auf Klausurtagung in Neusatz bei Bad Herrenalb. Neben den Themen wie Rück- und Ausblick auf Gottesdienste oder Gebäude (u.a. Glocken) konnte die Zeit auch unserer Vision gewidmet werden. Der Kirchengemeinderat Elsenz-Rohrbach hat 2023 folgende Vision für die Gemeinde formuliert:
Wir wollen eine an Jesus und der Bibel orientierte, lebendige, im Alltag präsente Gemeinde sein,
in der jeder erfahren kann, dass der Glaube im Leben und bis in die Ewigkeit trägt.
Auf Basis der Vision wurden an dem Februarwochenende drei Schwerpunkte festgehalten:
> Biblische Grundlage, 
> variantenreiche Gottesdienste und 
> passende Öffentlichkeitsarbeit

Zu allen drei Aspekten haben wir als Kirchengemeinderat uns eine Aufgabenstellung gegeben, um das vorhandene zu erhalten oder auszubauen. Dazu sind wir auf die Unterstützung möglichst vieler durch Gebet und gerne durch aktive Mitarbeit angewiesen. Haben Sie ein bisschen Kapazität? Sprechen Sie uns gerne persönlich an. Wir freuen uns über punktuelle und kontinuierliche Mitgestalter und danken allen bereits Aktiven.
 
Unsere Kirchengemeinderäte
 
von links: Ina Faber, Thomas Maier, Sonja Walter, Hermann Duhm, Dagmar Heitlinger mit Pfarrerin Sr. Meike Walch
 
 

Einführung KGR 2026

In einem sehr festlichen Gottesdienst mit Orgel und Posaunenchor wurde am 11.01.2026 der neu gewählte Kirchengemeinderat für Elsenz und Rohrbach für die kommenden sechs Jahre ins Amt eingeführt und gesegnet. Dieses Gremium leitet gemeinsam mit der Pfarrerin die Gemeinde, trifft inhaltliche und organisatorische Entscheidungen. Weiter oder neu gewählt wurden Ina Faber, Thomas Maier, Sonja Walter, Hermann Duhm, Dagmar Heitlinger.
In ihrer Ansprache griff Pfarrerin Sr. Meike Walch das Bild vom Hirten auf. Die Leitung einer Gemeinde soll als Hirtendienst verstanden werden, geprägt von Fürsorge, mit Einsicht und Verstand, mit Blick für die zerstreuten Schafe und immer mit dem Ohr auf die Stimme des guten Hirten Jesus Christus gerichtet. Ihn zu kennen, Ihm nachzufolgen ist schließlich Grundanliegen der Gemeinde. Ausdrücklich ermutigt hat sie die "kleinen Hirten", sich vom "großen Hirten Jesus" leiten oder tragen zu lassen.