Gottesdienst mit Abendmahl

 

Abendmahl

Jesus hat seine letzte Mahlzeit am Abend vor seinem Tod gemeinsam mit den Jüngern gefeiert. Dabei hat er gesagt, dass man nach seinem Tod dieses Abendmahl zur Erinnerung an ihn feiern soll. Deshalb ist es in der evangelischen Kirche bis heute von großer Bedeutung. Das Abendmahl wird mit Brot und Wein oder Traubensaft im Gottesdienst gefeiert. Alle Teilnehmenden erhalten ein Stück Brot und einen Schluck Wein oder Saft. Das Abendmahl kann unterschiedlich gefeiert werden. So nehmen zum Beispiel in manchen Gemeinden auch Kinder am Abendmahl teil. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl ein Mahl der Hoffnung und Freude. Evangelische Christen glauben, dass Jesus Christus in Brot und Wein bei den Glaubenden gegenwärtig ist. Im Abendmahl feiern sie die Gemeinschaft mit ihm. Sie geschieht wirklich im Abendmahl. Sie ist mit Leib und Seele erfahrbar. Alle Christinnen und Christen sind von Jesus zum Abendmahl eingeladen. Sie bilden eine Gemeinschaft. Wer zum Abendmahl geht, zeigt, dass er zu Jesus gehört. Unterschiede spielen keine wichtige Rolle. Die Gemeinschaft erlebt Hoffnung und Freude. Aus: "Evangelisch. Was ist das?", Christian Butt, ©2011 by Calwer Verlag, Stuttgart. www.calwer.com
 

Abendmahl - mitmachen oder nicht?

Wer zum ersten Mal oder nach langer Zeit wieder in die Kirche geht, hat vielleicht Angst, etwas falsch zu machen. Wie besucht man unfallfrei einen Gottesdienst? Das Abendmahl Mitmachen oder nicht? Zum Abendmahl sind alle getauften Christen eingeladen. Es wird gefeiert, dass Jesus bei jeder Gemeinde dabei ist, wenn sie Gottesdienst feiert. Er ist sozusagen persönlich anwesend in Brot und Wein. Niemand muss am Abendmahl teilnehmen. Man bleibt einfach sitzen, wenn man nicht mag. Wer möchte, geht nach vorn und lässt sich das Brot (oder die Oblate) reichen und trinkt aus dem Kelch. TIPP: Es gibt viele verschiedene Formen, in denen das Abendmahl ausgeteilt wird: Im Kreis, einzeln, mit einem oder vielen Kelchen, mit Wein oder Traubensaft. Wer zum ersten Mal zum Abendmahl geht, guckt einfach, was die anderen machen und macht es nach. Quelle: JS-Magazin